KI in der GKV: Austausch, der Wirkung zeigt
Wie kann KI in der GKV konkret unterstützen? Beim Fachsymposium „KI in der Krankenversicherung“ der Gesundheitsforen Leipzig haben wir gemeinsam mit BIG direkt gesund Einblicke in atacama | 62 digital gegeben.
Wie kann Künstliche Intelligenz Prozesse in der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll unterstützen? Welche Anwendungen schaffen tatsächlich Entlastung im Arbeitsalltag? Und wie lässt sich Innovation so gestalten, dass sie fachlich belastbar und in bestehende Prozesse integrierbar bleibt?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Fachsymposiums „KI in der Krankenversicherung“ der Gesundheitsforen Leipzig. Als Forenpartner war atacama KV Software zusammen mit Kollegen der atacama blooms vor Ort, um Erfahrungen zu teilen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und den fachlichen Austausch innerhalb der Branche weiter voranzutreiben.
Von der Idee zur konkreten Anwendung
Für atacama KV Software stand dabei nicht die Technologie an sich im Mittelpunkt, sondern ihre praktische Wirkung in den Prozessen der Krankenkassen. Christine Maletz und Dr. Jasper Ooster stellten gemeinsam mit Nathalie Oschinski von BIG direkt gesund die Lösung atacama | 62 digital vor. Der gemeinsame Beitrag zeigte, wie digitale und KI-gestützte Ansätze bei der Bearbeitung von Prozessen rund um die Zuzahlungsbefreiung eingesetzt werden können. Besonders wertvoll war dabei die Perspektive aus der Praxis: Als Pilotkunde brachte BIG direkt gesund konkrete Erfahrungen aus dem Einsatz der Lösung ein. Genau diese Verbindung aus fachlicher Anforderung, technischer Umsetzung und praktischer Anwendung ist entscheidend, wenn neue Technologien in der GKV nachhaltig Wirkung entfalten sollen.
KI dort einsetzen, wo sie Prozesse konkret unterstützt
Der Einsatz von KI in Krankenkassen bietet großes Potenzial. Gleichzeitig entstehen nachhaltige Verbesserungen nicht allein dadurch, dass bestehende Prozesse um neue Technologien ergänzt werden. Entscheidend ist vielmehr, konkrete Anwendungsfälle zu identifizieren, bei denen intelligente Verfahren einen messbaren oder spürbaren Beitrag leisten können: beispielsweise bei der Erkennung und Verarbeitung von Dokumenten, der strukturierten Bereitstellung von Informationen oder der Unterstützung regelbasierter Bearbeitungsprozesse. Für atacama KV Software bedeutet Innovation deshalb vor allem, technologische Möglichkeiten mit den fachlichen Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbinden.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie:
- Welche Arbeitsschritte lassen sich sinnvoll automatisieren?
- Wo können Sachbearbeitende gezielt unterstützt werden?
- Welche Entscheidungen benötigen weiterhin eine fachliche Prüfung?
- Und wie lassen sich automatisierte Prozesse transparent und kontrollierbar gestalten?
Austausch über Kassengrenzen hinweg
Das große Interesse und das positive Feedback zum Beitrag rund um die Zuzahlungsbefreiung haben gezeigt, wie relevant diese Fragen derzeit für viele Krankenkassen sind. Besonders wichtig ist dabei der offene Austausch innerhalb der Branche. Innovation entsteht nicht ausschließlich innerhalb einzelner Organisationen oder Marktsegmente. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Anforderungen schaffen die Grundlage dafür, Lösungen weiterzuentwickeln und neue Ansätze kritisch zu prüfen.
Beim Fachsymposium kamen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Krankenkassen und weiterer Akteure des Gesundheitswesens zusammen. Der Austausch zwischen AOKen, Ersatzkassen und anderen Beteiligten machte deutlich, dass viele Herausforderungen unabhängig von der jeweiligen Kassenart ähnlich sind. Gerade bei Themen wie Automatisierung, KI und Digitalisierung lohnt sich deshalb der Blick über die eigenen Organisationsgrenzen hinaus.
Gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln
Für uns bei atacama KV Software ist dieser Dialog ein wichtiger Bestandteil der Produktentwicklung. Neue Lösungen sollen nicht nur technologisch interessant sein, sondern sich in bestehende Prozesse integrieren, fachliche Anforderungen berücksichtigen und im Arbeitsalltag einen konkreten Nutzen schaffen. Pilotprojekte und der enge Austausch mit Krankenkassen helfen dabei, genau diese Praxistauglichkeit sicherzustellen. Erfahrungen aus der Anwendung fließen zurück in die Weiterentwicklung der Produkte und schaffen eine belastbare Grundlage für neue Funktionen und Automatisierungsmöglichkeiten. Das Fachsymposium der Gesundheitsforen Leipzig hat dafür erneut eine wichtige Plattform geboten.
Wir bedanken uns bei der Organisation, bei allen Teilnehmenden und insbesondere bei BIG direkt gesund für den offenen Austausch und die gemeinsame Vorstellung von atacama | 62 digital.
Der Dialog rund um KI in der GKV geht weiter – und für uns bleibt klar: Entscheidend ist nicht, wie viel KI in einem Prozess steckt, sondern welchen konkreten Nutzen sie für Krankenkassen, Mitarbeitende und Versicherte schafft.












